Ancore d'Aria

Tanzende Stimmen

Ethno-Jazz, Progressive Rock, Sakral-Minimal und Experimental-Crossover. Stimme als Instrument. Improvisationen.

Aktivität gefördert von Teatro dei Fauni, Locarno (CH)

Der polyphone Chor Ancore d’Aria entstand aus einem gemeinschaftlichen Labor für Stimmexperimente. Italienische und Schweizer SängerInnen experimentieren zusammen mit Oskar Boldre. Die Idee ist, die Anwendung der Stimme als Instrument zu vertiefen, über stilistische und sprachliche Grenzen hinaus. Oskar Boldre wählt Lieder für das Repertoire gezielt aus; er arrangiert und komponiert Stücke verschiedener Stilrichtungen und involviert Werke von diversen Autoren wie McFerrin, Garbarek, Dibango...
Ein grosser Teil der Arbeit in den Proben ist auf Improvisation ausgerichtet, inspiriert von Bobby McFerrins Vokalgruppe Voicestra, welche einfache, freudvolle und archaische Wege zum gemeinsamen Improvisieren und Experimentieren ans Licht gebracht hat.
Die Ancore d’Aria bauen spielerisch auf dieser Improvisationsart auf und experimentieren mit der der grosser Kraft, welche der Verbindung von Polyrhythmie (in afrikanischen und anderen Musikrichtungen), archaischem Puls und der Wärme des Zusammensingens innewohnt.
Es geht darum, eine Art Ritual wiederzufinden, welches nicht auf sich selbst beschränkt ist, sondern Spannungen löst und Freude ausdrückt und auch die Zuhörenden in ein musikalisches Experiment miteinbezieht, das Kreativität und Phantasie anregt. In den Konzerten singt der Chor im ersten Teil Lieder des Repertoires, und der zweite Konzertteil ist für das Ritual der geführten Improvisationen bestimmt. Das Resultat ist eine ansteckende, sonnige Energie mit Ethnocharakter in einer freudvollen und unterhaltsamen Athmosphäre. Ancore d’Aria ist ein aussergewöhnlich originelles und neuartiges Angebot in der italienisch-schweizerischen Chorlandschaft und darüber hinaus.

 

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